Theorie und Realität der Bloggerei
23. Januar 2008 von Melanie HuberAuf die Frage, wie man Kollegen und Mitarbeiter zum Bloggen bekommt, kenne ich tolle Antworten. Seien Sie ein Vorbild und zeigen Sie, wie viel Spaß es macht; sprechen Sie von den Vorteilen der Reputationsbildung; lassen Sie möglichst viel Freiraum bei der Themenwahl; loben Sie, involvieren Sie in Entscheidungen rund ums Blog. Und, und, und… Soweit die Theorie. Dieses Blog beweist, dass das trotzdem nicht so einfach mit der Motivation ist. Meine Mitautorinnen haben trotz Begeisterung für’s Medium und eindeutiger Zusage noch keine Zeile geschrieben. Das ist nicht schlimm, aber lustig. Und es beweist erneut, wie wenig Blogs steuerbar sind. Außer, man bucht eine Agentur, die gegen Bezahlung klar vereinbarte Beiträge verfasst. Das kommt für uns nicht in Frage. Und so werde ich auch in Zukunft auf die kleinen Tipps zum Überzeugen von Autoren verweisen. Doch ich werde auch betonen, dass dies seine Zeit braucht.
Ein guter und ambitionierter Blogger fällt nicht vom Himmel. Freiwilligkeit ist ein Muss, Spaß am Medium die wichtigste Voraussetzung und Begeisterung entsteht nur, wenn man ganz von selbst in einer ruhigen Minute in das Tool hinein schnuppert, ein paar erste Sätze verfasst, vielleicht Feedback bekommt und dann… irgendwann süchtig wird. Und jetzt los, wann lese ich Euch endlich?
Am 24. Januar 2008 um 10:11 Uhr
Am Besten als täglichen Task definieren und gleich früh morgens abhaken.
Am 20. Februar 2008 um 10:47 Uhr
[...] habe ja bereits vor einigen Tagen darüber berichtet, dass meine Mitstreiterinnen bisher noch keinen Beitrag im Blog geschrieben haben, obwohl sie es [...]