Web 2.0
25. Januar 2008 von Melanie HuberDa ich noch immer in jedem Seminar von mindestens einem Teilnehmer gefragt werde, was eigentlich das Web 2.0 sein soll, möchte ich hier noch einmal eine Definition geben. Oder besser zunächst auf diverse gute Beschreibungen verweisen, denn über den Begriff wurde schon so viel geschrieben, dass man dies wirklich nicht wiederholen muss. Eine gute und umfassende Erklärung bot Markus Kühle bereits 2006 in seinen Webthreads. Auch Wikipedia bietet viele Infos zum Thema. Und im Web2Null Sammelalbum können Sie sich über aktuelle Anwendungen und Dienste informieren.
Da jedoch gerade diejenigen von allzu tiefgehenden und technischen Definitionen abgeschreckt werden (wobei ich die oben genannten Quellen damit nicht als unverständlich bezeichnen möchte, doch manche Leute mögen’s bei ersten Berührungen mit einem Thema lieber schlicht), die sich noch nicht so gut mit der Online-Kommunikation ausgehen, hier eine sehr vereinfachte Erklärung, was es mit dem Web 2.0 auf sich hat:
Web 2.0 ist an sich nur ein Begriff für neue Anwendungen, Dienste und Inhalte im Internet, die in den vergangenen Jahren entstanden sind. Dabei geht es weniger um eine Zäsur, sondern eine Entwicklung, die noch nicht abgeschlossen ist. Nach und nach wurden Lösungen geschaffen, die so einfach zu bedienen sind, dass sie eine viel größere Zielgruppe ansprechen als noch vor rund zehn Jahren. Heute ist es so einfach geworden, selbst Inhalte jeglicher Art im Internet zu publizieren, dass es zum einen immer mehr Beiträge privater Nutzer gibt und zum anderen eine größere Themenvielfalt entstanden ist. Jeder findet heute das, was ihn ganz persönlich interessiert, mag dies noch so speziell sein. Hinzu kommt, dass der Dialog, der Austausch über das Internet eine immer größere Rolle spielt. Nutzer kommentieren Beiträge, bewerten und geben Tipps. So ist das Web 2.0 die Einladung an alle, sich einzubringen, zu stöbern und zu teilen.