re:publica – Fazit

4. April 2008 von Melanie Huber

Neben den üblichen Lobeshymnen und kleinen Kriteleien kann ich zum Abschluss der re:publica nur eine Anregung geben. Wir hätten uns gewünscht, die ein oder andere interessante Diskussion im Anschluss an die Veranstaltung mit anderen Teilnehmern fortzusetzen oder vielmehr die zeitliche und vielleicht auch organisierte Möglichkeit dazu zu haben.

So sind wir häufig von einem Workshop in den nächsten geeilt und hatten gerade mal untereinander Zeit, ein paar Gedanken auszutauschen. Natürlich kann man hier das Gegenargument anführen, dass es an jedem selbst sei, andere anzusprechen und mit ihnen zu diskutieren. Das ist wahr, aber so „open“ die re:publica ist, so sehr teilt sie sich in kleine Grüppchen auf, die man nicht unbedingt „stören“ möchte. Und das „Grüppchen“ der Zuhörer eines jeden Workshops ging rasch nach dem Applaus auseinander. Ich kann mir gut vorstellen, dass man mit wenigen Maßnahmen – Party nicht erst am letzten Tag, grundsätzlich eine kurze Vorstellungsrunde zu Beginn eines Workshops, konkrete Einladung des Referenten zur Diskussion im kleinen Kreis im Anschluss an einen Vortrag und Zeit dafür u.v.m. – echtes Networking, einen tieferen Wissensaustausch und gute Ideen fördern könnte.

Es waren so viele Teilnehmer mit unterschiedlichstem fundierten Know How auf der re:publica, diesen Wert hätte man neben dem der Vorträge mehr unterstreichen können.

Hier geht es zum Sammelsurium-Fazit von Andrea.

Eine Reaktion zu “re:publica – Fazit”

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