Einkaufsparadies Spicecastle
12. April 2008 von Andrea VoglerSeit einiger Zeit wohne ich in o.a. unterfränkischen Stadt - genau, in Würzburg. Wie immer bei einem regionalen Neustart gilt es zunächst die feinen Eigenheiten der Region kennen zu lernen. Nach mittlerweile über einem Jahr bin ich unglaublich überrascht worden: Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es in einer Stadt, die Würzburg heißt, keine Gewürze käuflich zu erwerben gibt. Ich gebe zu Gängiges wie Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano und vielleicht auch noch Mischungen wie Curry oder provencalische Kräuter werden angeboten. Das eine oder andere exotische Kräutlein wie Chili, Kurkuma oder Kreuzkümmel ist dabei. Insofern stimmt meine Aussage nur zum Teil. Dennoch bin ich es nicht gewohnt, dass selbst in der Delikatessabteilung großer städtischer Kaufhäuser keine Gewürze angeboten werden, die längst Einzug auch in deutsche Küchen gehalten haben - spätestens seit es das Perfekte Dinner gibt. Ich vermisse Lemon Gras, Garam Masala, Koriander oder Kardamom. Mischungen wie Curry Madras oder Thai. Ich frage mich allen Ernstes, wo indische und asiatische Restaurantküchen aus der Umgebung ihre Gewürze beziehen. Ich konnte zumindest in Würzburg selbst auf Nachfrage keine Lösung finden. Gerettet hat mich die Gewürzkarawane. Denn jetzt mache ich es mit den Gewürzen wie mit Schuhen, Kleidung oder Taschen: ich bestelle im Internet. Beim Stöbern unter den Gewürzen habe ich wirklich Lust bekommen, mehr auszuprobieren. Deswegen habe ich pünktlich zum Angrillen der Saison ein paar Mischungen zum Marinieren von Grillfleisch mitbestellt. Außerdem gibt es diverse Teesorten im Sortiment und einige Rezept- und Zubereitungstipps.