Was bringen Kettenbrief?
30. Mai 2008 von Melanie HuberFrüher ging es um ewiges Glück, die große Liebe oder due Genesung eines schwer erkrankten Menschen. Man kam von Brieffreunden schlechte Kopien handschriftlich verfasster Aufrufe zugeschickt und sollte sie an ganz viele andere Menschen weiterleiten. Das habe ich nie gemacht. Mir geht es trotzdem prima, wie es den in den Briefen erwähnten Kranken geht, weiß ich nicht. Dann kam die Phase der Ketten-Mails. Gleicher Inhalt, gleiche Aufforderung. Meist wurden sie von Verwandten oder ahnungslosen Freunden weitergeleitet. Doch auch die haben scheinbar inzwischen erkannt, dass das Humbug ist.
Nach langer Zeit landete heute wieder eine Keten-Mail in meinem Postfach, weitergeleitet von einer sehr lieben Freundin, der man nicht böse sein kann. Es geht um die Benzinpreise. Die Empfänger werden aufgefordert, zwei große Konzerne zu boykottieren. So könne dem Anstieg der Benzinpreise entgegen gewirkt werden. Völliger Quatsch. Ich frage mich, wer solche Präsentationen in Umlauf bringt und was die Absender davon haben. Letztlich ist das Spam, der dann auch noch über vertrauenswürdige Mittelsmänner verschickt wird. Ob die Aktion vielleicht sogar von den genannten Konzernen selbst initiiert wurde? Denkbar ist ja heutzutage viel.
Am 28. Juli 2008 um 00:03 Uhr
[...] eine Art von Meinungsmache mißbraucht, die immer mehr von einem hämischen, mißgünstigen und irgendwie unbeschreiblichen miesen Unterton durchzogen wird. Ich habe volles Verständnis, daß Friedrich [...]