Mobil das Buchregal überprüfen
23. Juni 2008 von Melanie HuberIch lese viel, vielleicht zu viel. Denn eigentlich weiß ich gar nicht mehr so richtig, was ich alles schon gelesen habe. Dann blättere ich verzweifelt in der Buchhandlung in einer möglichen Neuerwerbung, und weiß gar nicht, ob ich das Buch schon kenne. Erst zu Hause stelle ich dann nach drei, vier Seiten fest: „Mist. Das habe ich schon.“ Natürlich könnte ich auch bequem den Literaturnachschub online bestellen und dann in unseren zig Regalen gucken, ob das Buch hier schon irgendwo rumliegt oder nicht. Aber so angenehm das Internet ist – wenn ich etwas Neues lesen will, dann muss es gleich her. Ohnehin ist das reale Stöbern viel schöner als das Rumklicken auf Amazon & Co. Wären da nur nicht die vielen doppelt angeschafften Titel…
Von daher mein Aufruf an Verlage und alle Unternehmen, die den stationären Buchhandel unterstützen wollen: Ich brauche einen Dienst, bei dem ich alle Bücher eintragen kann, die ich schon besitze. Darauf möchte ich dann unterwegs mobil mit dem Handy zugreifen können, um im Laden festzustellen, ob ich ein interessantes Werk schon habe oder nicht. Wäre doch eine tolle Sache und ungemein praktisch. Wer programmiert mir das?
Am 27. Juni 2008 um 10:50 Uhr
DAS ist mal eine gute Idee.
Würde ich auch sofort abonnieren. Aber wer tippt mir all meine Bücher ein?
Am 27. Juni 2008 um 13:28 Uhr
Meine Frau und ich haben über die Jahre hinweg so an die hundert laufende Meter Buch angesammelt (ja, wir lesen ziemlich gern!). Die für so einen Service zu erfassen wäre vollkommen illusorisch. Außerdem - fällt mir jetzt erst auf - haben wir höchst selten Doubletten gekauft. Ich wusste bis jetzt nicht, dass das ein Problem sein kann.
Am 27. Juni 2008 um 13:39 Uhr
Bei mir ist es leider ein Problem. Klar, über die Klassiker habe ich einen Überblick. Doch ich lese auch viele Krimis, sehr viele. Und die Klappentexte ähneln sich oft. Aber ich hätte auch keine Lust und Zeit, unsere Buchsammlung zu erfassen. Wahrscheinlich würde es für diesen Zweck genügen, die neuesten zur Zerstreuung gekauften Titel zu erfassen.
Am 27. Juni 2008 um 15:01 Uhr
Gute Nachrichten!
Es gibt nicht nur einen, sondern sogar mehrere Dienste.
Zum Beispiel das wunderbar schrullige Library Thing oder das stylishe Shelfari.
Da reicht es, wenn du den Autor, den Titel oder die ISBN-Nummer eingibst. Den Rest sucht der Dienst.
Wenn du einen Mac hast, geht es noch einfacher. Mit Delicious Library. Bei diesem Programm musst du nur den Barcode des Buches vor die Kamera deines Computers halten und schon sind alle Daten eingetragen. Das macht richtig Spaß. So sieht das dann aus.
Ach, und wenn dir selbst das zu anstrengend ist, dann nutze den “Tom Sawyer-Effekt”. Zeige dem Nachbarsjungen, wie es geht und er wird mit Freuden einen Nachmittag damit verbringen, deine Bücher vor die Kamera zu halten.
Bei mir hat das prima funktioniert.
Deine Büchersammlung kannst du als Website exportieren und dann natürlich auch mobil darauf zugreifen. Mit einem ordentlichen Telefon (iPhone) kannst du dann direkt in der Buchhandlung deinen Bücherschrank inspizieren.
Viel Spaß dabei wünscht
Hans
Am 27. Juni 2008 um 15:04 Uhr
He Melanie,
man sieht ja gar keine Links in deinem Blog. Das ist ja unpraktisch.
Ich hab’ in meinem Kommentar drei hübsche Verweise zu Webseiten untergebracht und jetzt sieht die überhaupt niemand.
Am 27. Juni 2008 um 15:21 Uhr
[...] Melanie Huber möchte mobil ihr Bücherregal abfragen, damit Sie nie mehr Bücher doppelt kauft. Dazu wünscht sie sich einen Dienst: Von daher mein Aufruf an Verlage und alle Unternehmen, die den stationären Buchhandel unterstützen wollen: Ich brauche einen Dienst, bei dem ich alle Bücher eintragen kann, die ich schon besitze. Darauf möchte ich dann unterwegs mobil mit dem Handy zugreifen können, um im Laden festzustellen, ob ich ein interessantes Werk schon habe oder nicht. Wäre doch eine tolle Sache und ungemein praktisch. Wer programmiert mir das? Link zum Blog [...]
Am 27. Juni 2008 um 15:23 Uhr
Lieber Hans, zunächst lieben Dank für die Tipps! Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Zu den Links in den Kommentaren - ja, blöd ist, dass man sie nicht sieht, aber zumindest sidn sie da, wenn man mit der Maus drüber geht. Ich kümmere mich drum!!