Mark Medlock: Von Hancock lernen

7. Juli 2008 von Melanie Huber

Als Ausgleich für den gemeinsamen „Sex and the City“-Kinoabend hat mich mein Mann am Wochenende in „Hancock“ geschleppt. Ich war mehr als skeptisch, doch es ging. Zwar ist die Story ziemlich wirr und zusammengeschustert, doch zumindest war der Film einigermaßen unterhaltsam. Und es ging um PR. Der abgehalfterte Superheld Hancock bekommt Nachhilfe in Sachen PR und poliert so sein Image auf. Und da Mark Medlock ja auch irgendwie ein abgehalfterter Superstar ist, könnte es ihm nichts schaden, sich als kleine PR-Nachhilfe mal diesen Film anzugucken. Ich bezweifele zwar, dass die Menschheit nach einer Medlock-Auszeit (Hancock geht freiwillig ins Gefängnis und büßt für seine Schandtaten) lauthals nach dem Sänger schreit, aber ein Versuch wäre es wert. Und zumindest die anderen Tipps, die Hancock bekommt, könnten für Medlock, dessen Name lustigerweise auch noch ähnlich klingt, ganz hilfreich sein: Niemanden zu schlagen, zu beleideigen oder zu erschrecken.

Im Ernst: Medlock hat doch sicher zahleiche PR-Berater um sich. Sagen die ihm nichts anderes als, dass er zu allen Vorwürfen schweigen soll? Klar, es ist sommerlich, die Medien bauschen den “Skandal” ziemlich auf. Aber genau das wäre doch die Chance, sich neu zu positionieren und das Image aufzupeppeln.

Eine Reaktion zu “Mark Medlock: Von Hancock lernen”

  1. tomtom

    ja das schweigen ist echt komisch, hier gibts ein ganzes video davon: http://www.tikonline.de/top-stories/detail.php?nr=35516&rubric=Top-Stories

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