Das Xing-Treffen: So war es wirklich
11. Juli 2008 von Melanie HuberKurz gesagt – es war nett. So nett, wie ein Treffen mit völlig Fremden eben sein kann. Ich bereu nicht, dabei gewesen zu sein, und werde wohl auch zum nächsten Treffen gehen. Aber von Anfang an: Ich kam etwas zu spät und entdeckte die Gruppe sofort. Sieben Leute waren gekommen, der Gruppen-Moderator hatte noch einen Termin. So war es angenehm übersichtlich, und alle unterhielten sich ungezwungen. Klar, hauptsächlich über den eigenen Job, aber später auch immer mal wieder über unser Städtchen und andere Themen. Eine Vorstellungsrunde gab es nicht. Alle waren sich einig, dass es sowas wie einen inszenierten Visitenkarten-Tausch oder Tagesordnungen bei diesen Treffen nicht geben soll. Puh, Glück gehabt.
Schön war es, Leute aus ganz anderen Berufsfeldern zu treffen und zu hören, was ihnen so widerfährt. Oder auch die Menschen mit ähnlichen Berufen zu sprechen, die beispielsweise genau die gleichen Erfahrungen mit Kunden oder der Selbstständigkeit gemacht haben wie man selbst. Und dann noch eine echte Erkenntnis: Ein Mitglied der Gruppe arbeitet bei Braun, und es ging schnell um elektrische Zahnbürsten. Und da sagte doch glatt eine Dame, sie habe immer das Problem mit dem Schmodder, der sich unten zwischen Ladestation und Zahnbürste ansammele. Ein Konstruktionsfehler? Auf jeden Fall dachte ich immer, nur mir ginge es so mit meiner elektrischen Zahnbürste, und ich putze falsch – oder so. Aber nein, ich bin nicht allein mit dem Schmodder.
Am 11. Juli 2008 um 11:02 Uhr
Freut mich zu hören. Vielen Dank für das ehrliche und so schnelle Feedback! Auf bald!