Schreiben für’s Web
22. August 2008 von Melanie HuberImmer wieder stelle ich fest, dass sich Kunden darüber wundern, dass das Schreiben für das das Internet gar nicht so anders ist als das Texten für klassische Kanäle. Warum sollte es auch? Es geht immer darum, den Leser möglichst schnell für einen Text zu begeistern, zum Lesen und Weiterlesen zu motivieren. Einziger Unterschied: Im Web gibt es viel mehr konkurrierende Angebote, und die nächste spannende Information ist gerade mal einen Link entfernt. Von daher muss sich ein Autor einer noch lesbareren Sprache bedienen, Überschriften wählen, die neugierig machen, nicht um den heißen Brei herum erzählen. Aber ehrlich gesagt erwarte ich das auch von einem gedruckten Text.
Alles andere betrifft weniger den Inhalt eines Textes als die Form. In Text im Internet sollte in „Häppchen“ dargeboten werden, mit Zwischenüberschriften und weiterführenden Informationen, die sich vom eigentlichen Artikel abheben. Multimediale Ergänzungen und lesbare Schriften sollten selbstverständlich sein.
Weitere Tipps geben unter anderem:
Medienlese: Mehr Format wagen!
Der Korsti bloggt: Texte fürs Web optimieren
Text-Gold: Warum ein Online-Redakteur für die Qualität der Web-Site unerlässlich ist
SEO- und Internet-News: Verstöße gegen die Regeln der Web-Usability
Internetmarketing Blog: Wie Sie Ihre Informationen im Web richtig darstellen
Am 22. August 2008 um 08:44 Uhr
[...] Original post by Melanie Huber [...]
Am 23. August 2008 um 12:51 Uhr
Vielen Dank für die Verlinkung.
Ich kann deiner Aussage nur zustimmen. Das Verfassen von Web-Content unterscheidet sich nicht grundlegend vom “klassischem” Texten. Wichtig ist hier nur, dass man den User bzw. seine Zielgruppe immer im Auge behält. Suchmaschinen sollten hier erstmal keine große Rolle spielen. Wenn die Inhalte gut sind, d.h. einen Mehrwert bieten und leicht zu lesen sind, kommt alles andere automatisch.