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Fröhliche Ostern

Donnerstag, den 20. März 2008

Trotz Schneeregen und Sturm: Wir wünschen allen unseren Lesern ein tolles Osterfest und ein paar erholsame Tage. Wer noch ein paar Anregungen für die Feiertagsgestaltung braucht, kann hier ein wenig stöbern:

Family Fun zeigt viele Möglichkeiten, Ostereier mal anders zu gestalten.

Bei Sew Mad gibt es eine einfache Anleitung für selbstgestaltete Eierwärmer in Häschen-Form.

Funny Jokes hat eine lange Liste von Oster-Witzen zusammengestellt.

Vorlagen für gestrickte Eier gibt es bei Free Knitting Patterns.

Mummy Monsters hat ein Rezept für einen leckeren Osterkranz veröffentlicht.

Tipps für ein ökologisch korrektes Osterfest bietet Parent Dish.

Wie Blogger virales Marketing rund um Ostern mit einem Budget von 30 Dollar betreiben, sieht man bei oh hey.

Oster-Spiele für die Kleinen beschreibt Party Ideas.

Wer meint, noch schnell den Frühjahrsputz erledigen zu müssen, bekommt von Real Simple Hilfe dabei.

Viel Spaß!

Verlagsgeschichte hautnah

Freitag, den 14. März 2008

Rundgang durch die Presseabteilung Buchverlage sind nicht unbedingt bekannt für ihre Innovationsfreude. Wie sich Tradition und Moderne vorbildlich vereinbaren lassen, zeigt jetzt Rowohlt mit einem virtuellen Rundgang durch das Verlagsgebäude. Der Besucher kann sich durch die einzelnen Räume bewegen und unterschiedliche Dokumente aus 100 Jahren Verlagsgeschichte entdecken. Das ist wirklich nett gemacht. Schade nur, dass man sich dort nicht mit anderen Buchfans treffen und austauschen kann.

Hotel-Tipps für die re:publica

Donnerstag, den 6. März 2008

Ich habe gerade ziemlich viel Zeit damit verbracht, nach einem geeigneten Hotel für die re:publica in Berlin zu suchen. Und da sicher auch einige andere auf der Suche nach dem passenden Hotel sind, hier kurz einige Tipps. Meine Kriterien: Nähe zur Johannisstraße, dem Veranstaltungsort Kalkscheune der republica– also irgendwo bei der Friedrichstraße, keine typische Hotelausstattung, bei der man nicht wagt, barfuß zu gehen, modern, maximal 100 Euro für ein Einzelzimmer inklusive Frühstück, WLan, jung und ein wenig anders. Hier einige Ergebnisse:

Das Arte Luise sieht wirklich einladend aus und ist fast zu Fuß zu erreichen (900 Meter von der Kalkscheune entfernt). Dies wäre mein Favorit gewesen, aber es gab nur noch ein Einzelzimmer (89 Euro zzgl. 9,50 € für das Frühstück) und ich benötigte zwei. Allerdings könnte man für 115 Euro ein Doppelzimmer (zzgl. Frühstück) zur Einzelnutzung bekommen. Und es gibt wohl auch noch Einzelzimmer mit Etagendusche… Ach ja, über hrs.de kostet das Einzelzimmer pro Nacht 99 Euro und das Frühstück 10 Euro – das zum Thema günstige Hotel-Portale…

Ursprünglich wollte ich gern ins Adele, ein wirklich nettes Design-Hotel, das ich aber noch nie selbst besucht habe. Leider sind es rund 6 Kilometer zum Veranstaltungsort. Obwohl als Hotel in Mitte gelistet, liegt es eigentlich in Mitte. Der Preis: 99 Euro pro Nacht im Einzelzimmer inklusive Frühstück.

Das Motel One hat zwar nur zwei Sterne, macht aber einen guten Eindruck. Und es ist nur etwa zwei Kilometer von der re:publica entfernt. Die Nacht im Einzelzimmer kostet gerade mal (sorry, wenn das komisch klingt) 59 Euro, das Frühstück 6,50 Euro extra. Ach ja, es ist ein Nichtraucher-Hotel.

Schön, aber zu weit entfernt von der re publica fand ich auch das art’otel am Kudamm; bei rund 70 Euro pro Nacht zuzüglich 14 Euro für’s Frühstück und etwa 5 Kilometern Entfernung passt es nicht ganz.

Ich war schon mal im nh Berlin Mitte. Am Hotel gibt es nichts auszusetzen, aber auch nicht zu entdecken. Mit nah macht man nichts falsch, und wer für maximal 99 Euro pro Nacht unterkommen möchte und keine Überraschungen mag, ist hier genau richtig.

Linktipps: Medien-Weblogs

Montag, den 18. Februar 2008

Heute gibt es für die weniger blog-erfahrenen Leser wieder eine kleine Linkliste. Diese Journale beschäftigen sich überwiegend mit Medien und bieten einen guten Überblick nebst Kommentaren zu neuesten Entwicklungen:

DWDL

Turi 2

Onlinejournalismus

Medienrauschen

Journalismus Darmstadt 

Stefan Niggemeier

Cyberjournalist 

Netzjournalismus 

Das Textdepot 

Vom Lesen und dem Problem mit der Zeit

Montag, den 28. Januar 2008

Eine Zuhörerin sagte einmal nach einem Vortrag über Blogs zu mir: „Wieso soll ich das alles lesen, da gehe ich doch lieber in den Wald und lese ein Buch.“ Eine Antwort darauf hatte ich nicht parat. Vielleicht waren meine Ausführungen einfach nicht klar genug gewesen. Niemand soll und muss lesen, was Blogger schreiben. Es geht ja gerade um Freiwilligkeit, beim Schreiben und auch beim Lesen. Man sucht sich die Angebote raus, die einen interessieren – aus privatem Interesse oder beruflichem, weil man sich im Augenblick mit einem Thema befasst oder einem einfach der Stil eines Autors gefällt.

Es ist natürlich etwas ganz anderes, ein Buch zu lesen. Wer ausschließlich Blogs liest, verpasst ebenso etwas wie jemand, der nur Romane schmökert. Es ist sicher kein Muss, neben Fernsehen, Radio und Tageszeitung auch noch im Internet nach Informationen zu suchen. Doch kann es ungemein bereichernd sein und das Gehörte ergänzen, vollkommen neue Perspektiven und Berichte bieten. Und wahrscheinlich würde es den eingefleischten Buch-Fans Spaß machen, sich mit anderen Leseratten über ein Werk auszutauschen. – Wenn es nicht gerade ein Beststeller war, wird man nur schwer Gleichgesinnte im Bekannten- oder Kollegenkreis finden. Da leisten Weblogs deutlich mehr. Journale wie Christians Bücherkiste, das literarische Blogtett oder Leseteufelchen listen zahlreiche Titel auf und laden zur Diskussion ein. Auch die Literaturwelt bietet einen guten Einstieg – mit zahlreichen Links zu Autoren mit eigenen Weblogs. Immer mehr „klassische“ Autoren betreiben Blogs, warum sollte dann ein Buch-Liebhaber nicht auch mal darin lesen? Okay, meist kommt dann das Zeitproblem als Argument. Ich kann mir schwer vorstellen, dass man nicht die 15 Minuten erübrigen kann, um ins Internet zu gehen und ein paar spannende Texte zu lesen.

Scheinbar haben viele Leute tatsächlich keine Zeit für das Internet. Das muss man akzeptieren. Auch wenn sie garantiert durch das Nutzen mancher Angebot im Web Zeit gewinnen würden. Was ich jedoch absolut nicht verstehen kann, sind PR- oder Marketing-Experten, die meinen, Blogs und andere Web 2.0-Anwendungen ignorieren zu können. Heutzutage ist es völlig unzureichend, allein mit klassischen Journalisten in Kontakt zu stehen und sich darauf zu konzentrieren, irgendwo abgedruckt zu werden. Immer mehr Verbraucher informieren sich (ausschließlich) online über Produkte und Dienstleistungen, diskutieren und bewerten hier. Vertreter von Unternehmen sollten dies zumindest zur Kenntnis nehmen, also lesen. Am Wochenende kann man dann mit dem Buch im Wald sitzen.