Archiv des Tags ‘Marketing’

Mädels und Technik – das geht immer

Montag, den 24. November 2008

Nun haben sich zwei gefunden, von denen man dachte, sie passen so gar nicht zusammen. Chip und Playboy. Klar, im Playboy haben auch technische Spielereien ihren Platz. Aber Sex in der Chip? Es geht, beziehnungsweise: es wird versucht. Auf Chip online und Playboy.de präsentiert ab sofort das Playmate Daniela Wolf neueste technische Errungenschaften, die in ihre glitzernde Handtasche passen. CHIP Online-Redakteur Marco Rinne beantwortet ihr die Fragen zu den „Schnuckelchen“ im Video rund um die “Toys for boys”: „Gott, das ist fantastisch.“

Innehalten

Mittwoch, den 22. Oktober 2008

Wir alle verweisen immer wieder auf tolle, erfolgreiche, marketing-kluge Blogs. Und in irgendeiner Forme geht es immer um Inszenierung. In diesem Blog nicht. Und wer die Artikel gelesen hat, wird hoffentlich endgültig aufhören, über Berechtigung von Blogs zu diskutieren. Wir neigen unser Haupt.

Suche dringend zwei Promotoren

Mittwoch, den 10. September 2008

Wie das Leben so spielt… Die Zeit ist knapp, und ich suche dringend für einen Kunden zwei Promotoren. Gesucht werden ein Mann und eine Frau (20-25 Jahre), die während der OMD Zeit hätten (17., 18.9.). Sie sollten Promotion-Erfahrung haben, Spaß an dem Job mitbringen und “irgendwie” den “Matrix-Style” verkörpern… Denn in diesem Look sind die Kostüme geplant. Freue mich auf Tipps und Anfragen!!

PR für Beta-Produkte?

Mittwoch, den 11. Juni 2008

Es gibt Unternehmen, die betreiben gar keine PR, aus Prinzip, weil es in ihrer Branche fast keine Medien gibt oder weil sie rein im B2B-Geschäft tätig sind. Das sind jedoch keine ausreichenden Gründe, diesen Kommunikationskanal zu ignorieren. Potenzielle Entscheider, die für ein Unternehmen wichtig sind, kann man auf vielfältige Weise erreichen. Es kommt meist nur darauf an, die richtige Geschichte zu entwickeln. Doch was ist mit einem Unternehmen oder Angebot, das noch ganz jung ist, das beispielsweise aus wirtschaftlichen Zwängen schon auf den Markt gegangen ist, ohne alle Probleme im Griff zu haben? Das viele Angriffsflächen bietet?

Ginge es um reine Online-Kommunikation, könnte man Interessierte gut abholen und in die Verbesserung des Angebots einbinden. Doch das ist nicht die Aufgabe der Medien. Nach meinem Gefühl sollte ein Unternehmen erst dann in Sachen PR richtig durchstarten, wenn alles weitestgehend stimmt. „Beta“ wird von klassischen Medien schlicht nicht verstanden. Und auch vom gemeinem Leser nicht , was ja letztlich viel entscheidender ist. Denn wer kauft schon ein Produkt, von dem ein unabhängiger Redakteur berichtet, dass es dies zwar gibt, aber noch nicht ganz rund ist?

Der schmale Grat vom Marketing zum Spam

Mittwoch, den 21. Mai 2008

Manchmal hat man es als Kommunikations-Berater nicht leicht. Vor allem, wenn die Meinungen eines Kunden stark von der eigenen Überzeugung abweichen. Wir versuchen, immer nach besten Wissen und Gewissen zu beraten. Doch manch ein Kunde hat eigen Vorstellungen. Was soll man da tun? Der eine hält eine vierseitige Pressemeldung für besonders erfolgsversprechend, der andere will unbedingt unaufgefordert Hochglanz-Pressemappen verschicken. Doch richtig kontrovers kann die Diskussion werden, wenn es um das Thema Online-Kommunikation geht.

Kein Projekt eines Unternehmens hat rein selbstlose Zwecke, es geht immer um Reputation, Marktforschung, Werbung, Suchmaschinenoptimierung – oder auch um alles zusammen. Doch was soll man machen, wenn ein Kunde alle Anwendungen und Tools nur nutzen möchte, um möglichst schnell und einfach seine Ziele zu erreichen. Auch das ist ja verständlich. Aber ist es richtig, zahllose Blogs anzulegen und mit irgendwelchen kopierten Inhalten zu füllen, um dadurch Suchmaschinenoptimierung zu betreiben? Ist es richtig, bei Twitter zahlreiche Anzeigen zu veröffentlichen und sich ansonsten nicht um die „transparente Kommunikation“ dort zu kümmern? Jeder im Web hat eigene Intentionen, diese sind mal altruistischer, mal egoistischer. Auch ein privater Twitter-Fan ist aus bestimmten Gründen aktiv. Ist er ein „echterer“ Online-Nutzer als die Firma, die nur ihre kommerziellen Absichten verfolgt? Nein. Ja. Und deshalb stellen wir auch allen Kunden alle Möglichkeiten vor, die das Web bietet. Und doch ist es deprimierend.

Wir versuchen immer, unsere Faszination für das Internet an die Kunden weiter zu geben. Wir finden Spam und durchsichtige Suchmaschinenoptimierungs-Kampagnen schlimm. Trotzdem. Am Ende entscheidet der Kunde selbst. Wir halten uns dann zurück und lassen ihn machen. Doch das ist ziemlich feige und fördert schließlich nur den Internet-Müll. Also, liebe Kunden, hören Sie gut zu. Sie können machen, was sie wollen. Aber es ist nicht unbedingt gut. Denken Sie mal darüber nach:

Ist es nicht viel schöner, wenn Ihre Website- oder Profil-Besucher mit Ihnen sprechen als mit einer fiktiven Figur?

Wäre es nicht schön, mal etwas ganz Neues auszuprobieren?

Könnte es nicht sein, dass neue Maßnahmen viel erfolgreicher sind?

Wie langfristig wirksam sind Ihre momentan „erfolgreichen“ Strategien?

Wollen sie wirklich Ihre Online-Reputation aufs Spiel setzen und eines Tages vielleicht komplett die Glaubwürdigkeit verloren haben?

Zahlreiche andere Blogger haben sich damit beschäftigt, wie Kommunikation im Internet (und nicht nur dort) erfolgreich verläuft. Hier eine kleine Auswahl:

Bernd Röthlingshöfer: Das Karlsruher Manifest zur fairen Kommunikation

Blogpiloten: Social Collaboration: eine Chance für Unternehmen?

Ideenwerkstatt: Dialoge führen statt Kommunikation managen

Comandantina Dusilova: Manieren 2.0

Unser täglich Spam: Splogger: Wie die Schmeißfliegen