Archiv des Tags ‘Reise’

Reiseberichte

Dienstag, den 29. Juli 2008

Nachdem ich neulich nach Reiseblogs gefragt habe, hat mir zufällig eine Freundin ein Blog gezeigt, in dem es genau um dieses Thema geht - mit schönen Berichten und tollen Fotos. Sie war mit der Autorin Birgit-Cathrin Duval in Kanada unterwegs, und während ich früher direkt Fotos zugeschickt habe, kann ich mir nun im Blog einen Eindruck vom Schnorcheln mit Belugas machen. Da es ein liebevoll geführtes Blog ist, möchte ich es Ihnen nicht vorenthalten: Hier geht es zu takkiwrites.

Reisen und Bloggen - Ihre Meinung ist gefragt

Montag, den 21. Juli 2008

Für einen Artikel für die FAZ recherchiere ich gerade ein wenig rund um das Thema Reise-Blogs. Es soll auch um das Thema Urlaub und Blogging ganz allgemein gehen. Sind Erfahrungsberichte von Bloggern interessant? Suchen Sie konkret nach Anregungen und Tipps in Blogs? Lesen Sie reine Reise-Blogs oder bevorzugen Sie Blogs, die nur dann über Reisen berichtet, wenn der Urlaub ansteht? Würden Sie selbst aus und über einem Urlaub bloggen und andere an Ihren Erfahrungen teilhaben lassen? Oder ist Urlaubszeit auch blogfreie Zeit?- Ich würde mich auf jeden Fall sehr über Ihre Einschätzungen und Meinungen freuen.

Hotel-Tipps für die re:publica

Donnerstag, den 6. März 2008

Ich habe gerade ziemlich viel Zeit damit verbracht, nach einem geeigneten Hotel für die re:publica in Berlin zu suchen. Und da sicher auch einige andere auf der Suche nach dem passenden Hotel sind, hier kurz einige Tipps. Meine Kriterien: Nähe zur Johannisstraße, dem Veranstaltungsort Kalkscheune der republica– also irgendwo bei der Friedrichstraße, keine typische Hotelausstattung, bei der man nicht wagt, barfuß zu gehen, modern, maximal 100 Euro für ein Einzelzimmer inklusive Frühstück, WLan, jung und ein wenig anders. Hier einige Ergebnisse:

Das Arte Luise sieht wirklich einladend aus und ist fast zu Fuß zu erreichen (900 Meter von der Kalkscheune entfernt). Dies wäre mein Favorit gewesen, aber es gab nur noch ein Einzelzimmer (89 Euro zzgl. 9,50 € für das Frühstück) und ich benötigte zwei. Allerdings könnte man für 115 Euro ein Doppelzimmer (zzgl. Frühstück) zur Einzelnutzung bekommen. Und es gibt wohl auch noch Einzelzimmer mit Etagendusche… Ach ja, über hrs.de kostet das Einzelzimmer pro Nacht 99 Euro und das Frühstück 10 Euro – das zum Thema günstige Hotel-Portale…

Ursprünglich wollte ich gern ins Adele, ein wirklich nettes Design-Hotel, das ich aber noch nie selbst besucht habe. Leider sind es rund 6 Kilometer zum Veranstaltungsort. Obwohl als Hotel in Mitte gelistet, liegt es eigentlich in Mitte. Der Preis: 99 Euro pro Nacht im Einzelzimmer inklusive Frühstück.

Das Motel One hat zwar nur zwei Sterne, macht aber einen guten Eindruck. Und es ist nur etwa zwei Kilometer von der re:publica entfernt. Die Nacht im Einzelzimmer kostet gerade mal (sorry, wenn das komisch klingt) 59 Euro, das Frühstück 6,50 Euro extra. Ach ja, es ist ein Nichtraucher-Hotel.

Schön, aber zu weit entfernt von der re publica fand ich auch das art’otel am Kudamm; bei rund 70 Euro pro Nacht zuzüglich 14 Euro für’s Frühstück und etwa 5 Kilometern Entfernung passt es nicht ganz.

Ich war schon mal im nh Berlin Mitte. Am Hotel gibt es nichts auszusetzen, aber auch nicht zu entdecken. Mit nah macht man nichts falsch, und wer für maximal 99 Euro pro Nacht unterkommen möchte und keine Überraschungen mag, ist hier genau richtig.

Online Reisen buchen – eine Qual

Montag, den 25. Februar 2008

Haben Sie schon mal versucht, online eine Reise zu buchen? Oder nur den Flug? Ich falle immer wieder auf diese scheinbar so bequeme Art des Preisevergleichens rein. Erst heute wieder. Wir wollen nach Paris, und noch vor einigen Tagen gab es spitzenmäßige Angebot bei der Bahn – für 39 Euro pro Person und Strecke. Dummerweise habe ich nicht gleich zugeschlagen, denn heute sind es schon 89 Euro pro Person und Strecke.

Das geht doch mit dem Flugzeug billiger. Und Kelkoo listet tatschlich ein Schnäppchen: 190 Euro für zwei Personen, für Hin- und Rückflug. Und die Flugzeiten sind genial. Morgens hin, abends zurück, da bleibt schön viel Zeit vor Ort. Vorsichtshalber frage ich nochmal meinen Mann, ob er sich auch wirklich an dem Datum freinehmen kann. Prima, er würde sogar schon am Abend vorher fliegen können. Ich starte also eine neue Abfrage. Schade, wenn wir schon einen Tag früher fliegen, kostet alles gleich 100 Euro mehr. Belassen wir es also beim ursprünglichen Termin. Ich gebe erneut die Daten ein. So ein Mist. Irgendjemand muss mir in den zehn Minuten zuvor gekommen sein. Für den günstigen Flug sollen wir jetzt auch 290 Euro zahlen. Das ist noch immer günstiger als mit dem Zug, doch ich bin sauer. Irgendwo wird doch der tolle Preis noch verfügbar sein. Jetzt rufe ich alle Anbieter direkt auf, Lufthansa, Skytours, Seat24, BCD, Opodo… Doch nichts, unter 288 Euro gibt es kein passendes Angebot. Mir kommen die ersten Zweifel. Vielleicht sollten wir über den Termin nochmal nachdenken oder lieber nach Nizza fahren? 1.528 Euro. Marseille? 1.450 Euro. Biarritz? Keine Flüge über Kelkoo. Lissabon? 882 Euro. London? 416 Euro. Wo sind nur all die Billigflieger hin?

Inzwischen habe ich über zwei Stunden gesucht. Paris mit dem Flugzeug für 290 Euro ist noch immer das geringste Übel, doch ich ärgere mich so, nicht ein paar Minuten eher das Angebot für 100 Euro weniger bekommen zu haben, dass ich gar nichts buche. Im Zweifel nehmen wir das Auto. Schön gemütlich einen Abend früher mit Zwischenstopp und Übernachtung in einem romantischen Hotel und auf dem Rückweg vollbepackt mit Lebensmitteln aus dem Cora. Das hat doch auch was. Wer braucht schon Flugbörsen?

Neulich auf der A7

Mittwoch, den 20. Februar 2008

Es gibt Momente, in denen uns Begriffe zufliegen, die wir nie wieder vergessen. Bad Salzschlirf ist solch ein Begriff, der mich einfach nicht mehr los ließ. Einmal auf einem Autobahnschild auf der A7 entdeckt, beschäftigte mich der Ort noch lange.Ich schaute im Internet. Ich fand heraus, dass die Stadt ein Kurort ist, Salz abgebaut hat … Interessanter war für mich der Ortsname selbst. Für “Schlirf” fand ich unterschiedliche Bedeutungen von “schlürfen” bis “schlurfen”. Dennoch passt weder die eine, noch die andere so richtig zur Stadtgeschichte. Mysteriös? Wer mich in dieser Sache aufklären kann, ist herzlich willkommen.

Aber der wirkliche Begeisterungsfaktor von Bad Salzschlirf steckt für mich in der Vertonung. Die Autofahrt liegt schon ein paar Wochen zurück - bis heute krame ich schmunzelnd den Namen immer mal wieder hervor und plapper ihn leise vor mir her. Warum? Weil`s kindischen Spass macht!

Sie möchten mehr über Bad Salzschlirf wissen? Hier geht es zum Podcast über diesen faszinierenden Städtenamen.