Archiv des Tags ‘Überwindung’

Funkstille

Dienstag, den 14. Oktober 2008

In den vergangenen Wochen war es ziemlich ruhig an dieser Stelle. Wir haben uns verbloggt… und das ist ein echter Fehler. Neben dem Kilroy Blog haben wir diverse Blogprojekte zum Laufen gebracht, Autoren geschult und immer wieder neue Seiten angelgt. Zu den verschiedensten Themen. Und es hat sich gezeigt, dass ich was das Bloggen betrifft, tatsächlich nicht multitaskinfähig bin. Ich kann nciht meherer Blogs gleichzeitig betreuen oder mich auch nur inhaltlich mit verschiedenen Blogs zugleich intensiv befassen. Glücklicherweise ist die Arbeit nun erledigt - und es kann wieder ans Vergnügen gehen. Mit diesem Blog. Versprochen.

Morgen geht es erstmal auf die Buchmesse. Ich werde mich ganz entspannt durch die Massen treiben lassen und mal gucken, wen ich so treffe. Wen es interessiet - um 15 h halte ich einen kurzen Vortarg zum Thema “Corporate Blogging” und das Marketing… Halle 4, Stand G 1337. Freue mich auf Sie.

Die Kunst, sich zu entschuldigen

Donnerstag, den 17. Juli 2008

Es ist nicht einfach, sich zu überwinden, einen Fehler einzugestehen, diesen offen zuzugeben und dann auch noch das Zauberwort auszusprechen: Entschuldigung. Statt sich zu aufrichtig entschuldigen, wird meist rumgestammelt, werden Ausreden und Gründe genannt – oder es fällt schlicht ein „Sorry“. Dieses Wort dafür immer häufiger, am Telefon, in E-Mails, und oft auch im beruflichen Kontext. Ich finde, dass ein Sorry keine Entschuldigung ist und im Job nichts zu suchen hat. Es klingt viel zu flapsig, beiläufig, und meist folgt ja auch gleich als Erklärung ein „Aber“. Dabei gibt es so viele schöne Wörter, sich zu entschuldigen:

Ich bitte um Verzeihung.

Es tut mir leid.

Verzeihen Sie bitte.

Ich bedauere es sehr.

Entschuldigen Sie bitte.

Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ich „Sorry“ nicht mag.

(Altmodisch:) Ich bin untröstlich.

Ihnen fallen sicher noch viele andere Alternativen ein. Oder gefällt Ihnen das „Sorry“?

Mein erstes Xing-Treffen…

Donnerstag, den 10. Juli 2008

Ich bin kein großer Fan von Networking-Veranstaltungen. Da treffen sich Leute, die sich nicht kennen und versuchen, irgendwie ins Gespräch zu kommen, um – ja, was eigentlich? Neue Freunde zu finden, Kooperationspartner, Inspiration und Informationen, Aufträge. Jeder wird wohl seine eigene Intention haben. Oft geht es kaum über Smalltalk und Visitenkarten-Tausch hinaus, und hätte man gemeinsam Interessen, hätte man sich sicher schon über weniger organisierte Begegnungen kennengelernt. Networking-Events haben etwas von Online-Dating – man hofft, dem Schicksal ein Schnippchen schlagen zu können und effizienter Kontakte zu knüpfen.

Und trotzdem springe ich über meinen Schatten und besuche heute das erste Treffen der Kronberger Xing-Gruppe – und damit mein allererstes Xing-Treffen überhaupt. Zumindest gehe ich davon aus, dass in unserem kleinen Städtchen nicht so viele Leute kommen werden, so dass man tatsächlich eine Chance hat, sich kennenzulernen. Was ich ansonsten erwarte? Vielleicht gibt es eine Vorstellungsrunde (bitte nicht!), aber bestimmt wird jeder erzählen, was er oder sie beruflich Tolles macht – kommt man wahrscheinlich nicht drum rum. Mir reicht es, den ein oder anderen netten Menschen aus der Region kennenzulernen, mit dem man dann auf dem Marktplatz (der echte in Kronberg, nicht der bei Xing) kurz plauschen kann. Auf jeden Fall bin ich gespannt und vorsichtig optimistisch. Und: ich werde anschließend auf jeden Fall hier berichten. Für all die anderen Networking-Muffel.

Mark Medlock: Von Hancock lernen

Montag, den 7. Juli 2008

Als Ausgleich für den gemeinsamen „Sex and the City“-Kinoabend hat mich mein Mann am Wochenende in „Hancock“ geschleppt. Ich war mehr als skeptisch, doch es ging. Zwar ist die Story ziemlich wirr und zusammengeschustert, doch zumindest war der Film einigermaßen unterhaltsam. Und es ging um PR. Der abgehalfterte Superheld Hancock bekommt Nachhilfe in Sachen PR und poliert so sein Image auf. Und da Mark Medlock ja auch irgendwie ein abgehalfterter Superstar ist, könnte es ihm nichts schaden, sich als kleine PR-Nachhilfe mal diesen Film anzugucken. Ich bezweifele zwar, dass die Menschheit nach einer Medlock-Auszeit (Hancock geht freiwillig ins Gefängnis und büßt für seine Schandtaten) lauthals nach dem Sänger schreit, aber ein Versuch wäre es wert. Und zumindest die anderen Tipps, die Hancock bekommt, könnten für Medlock, dessen Name lustigerweise auch noch ähnlich klingt, ganz hilfreich sein: Niemanden zu schlagen, zu beleideigen oder zu erschrecken.

Im Ernst: Medlock hat doch sicher zahleiche PR-Berater um sich. Sagen die ihm nichts anderes als, dass er zu allen Vorwürfen schweigen soll? Klar, es ist sommerlich, die Medien bauschen den “Skandal” ziemlich auf. Aber genau das wäre doch die Chance, sich neu zu positionieren und das Image aufzupeppeln.

Erfolgreich entscheiden

Mittwoch, den 4. Juni 2008

Heute fand wieder die Sternstunde für Unternehmer statt. Dieses Mal im Technologie- und Gründerzentrum in Hanau. Einige Vorträge kannte ich bereits, andere noch nicht. Entscheidungen so zu treffen, dass man damit richtig gute Ergebnisse erzielt – darüber referierte Kai-Jürgen Lietz. Er stellte die Frage, ob es „die eine richtige Entscheidung“ gäbe. Für jeden sei seine Entscheidung die richtige. Der eine entscheidet so, der andere anders. Und das sei völlig akzeptabel und richtig. „Es gibt nicht diese eine richtige Entscheidung“, sagte Lietz.

Schlüsselelemente für eine erfolgreiche Entscheidung seien:

Entscheidungsklarheit – zu wissen, wohin man an sich will. Dazu muss man wissen, welches Ergebnis man erwartet, was man heute schon im Kontext mit der anstehenden Fragestellung erreicht hat und was unerwünschte Ergebnisse sind.

Attraktive Alternativen – zu wissen, welche Möglichkeiten alle zur Auswahl stehen.

Die größtmögliche Unterstützung - bei oder nach welcher Entscheidung erfahre ich die größte Unterstützung?

Die falsche Reihenfolge, keine Vision von der Zukunft zu haben und mangelnde Kompetenz seien die größten Hindernisse auf dem Weg zu einer erfolgreichen Entscheidung.