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re:publica - mein Sammelsurium

Dienstag, den 8. April 2008

Für mich war es ein Erlebnis. Ich war zum ersten Mal auf der re:publica und kannte … eigentlich niemanden … zumindest persönlich, bis auf Melanie Huber und einen alten Studienkollegen. So kann man sich auch wieder treffen.

Ich war sehr überrascht - positiv, wie auch negativ. Ich habe tolle neue Anregungen gefunden. Besonders gefiel mir als Ex-Radio-Frau der Bürgerfunk im Netz 1000mikes Ich schwöre: bei der nächsten Privat-Vertonung von Germany’s next Topmodel bin ich dabei! Derjenige, der eine Sendung machen möchte, wählt sich einfach über sein Telefon - Festnetz oder Handy - ein und kann seine eigenen Live-Show gestalten, die der Hörer online direkt hören kann oder sich aus dem Archiv holt. Keine große Technik, kein Mikro ist mehr vonnöten.

Manko ist natürlich die Qualität von Telefonmikros. Interessanter Weise haben wir beim Funk gerne per Telefon Interviews aufgenommen, weil es sich einfach aktueller anhört. 1000mikes ist gerade erste gestartet, aber ich kann mir gut vorstellen, dass dort schnellsten viele kreative anzutreffen sind. Der Grund: nicht das Mikro ist entscheidend, sondern ein tolles Show-Konzept. Die Leute schauen sich auch zu Hauf pixelige Filmchen im Netz an … zumindest, wenn sie witzig gemacht sind.

Schade fand ich, dass sich einige Workshops in der Theorie anscheinend verloren oder in meinen Augen zu kurz griffen. Besonders fehlte mir der Ansatz, nicht-Web-affine Menschen zu begeistern. Viele von uns werden diese Schwelle aus dem eigenen täglichen, beruflichen Umfeld kennen. Viele Organisationen oder Unternehmen bewegen sich immer noch im Papier-, maximal E-Mail-Status. Ich glaube hier ist eine große Chance für alle, die wissen, wie via Blogs, Foren, Wikis und Chats sehr schnell an qualitativ hochwertiges Wissen heranzukommen ist und es gleichzeitig anderen vermitteln können. Der Vortrag über Wissensmanagement von Peter Schuett von IBM hat nicht nur beschrieben, dass es technisch funktioniert, sondern auch dass es von unternehmerischem und persönlichem Vorteil ist. Dennoch denke ich, haben es weniger technologie nahe Organisationen schwer. Die persönlichen Vorreiter fehlen häufig. Wie überzeugt man eine heterogene Menge von Mitarbeitern, sich interaktiv zu organisieren? Wie lässt sich ein Klima des Vertrauens schaffen, dass sich kein Intranet-Mobbing oder Flaming etabliert?

Eine Unternehmenskultur ist schwer zu fassen und meines Erachtens noch schwieriger nachhaltig zu ändern. Dennoch ist sie vor Implementierung der Technik nötig. Genau an diesem Punkt habe ich gemerkt, dass mir eine interdisziplinäre Betrachtung fehlte. Deswegen wünsche ich mir für die nächste re:publica einen Diskurs zwischen Entwicklern und Usern, aber auch zwischen Unternehmensberatern und -psychologen, zwischen Organisationen, die vielleicht gerade an der Schwelle zu interaktiven Angeboten und vor ganz handfesten Schwierigkeiten stehen. Dieser “offene Ansatz”, ganze Unternehemn zu begeistern, lässt sich meiner Meinung nach auch herunter brechen auf die ganz persönliche Ebene - wie eben bei 1000mikes - wo der “Normalo”, der sich nicht autodidaktisch mit Web-Technik auseinandersetz, sehr einfache Oberflächen und Lösungen in die Hand bekommt, um das Tor zum globalen Dorf einen Spalt weit zu öffnen.

Hier geht es zum Fazit von Melanie und zum Zwischenstand.

re:publica – Fazit

Freitag, den 4. April 2008

Neben den üblichen Lobeshymnen und kleinen Kriteleien kann ich zum Abschluss der re:publica nur eine Anregung geben. Wir hätten uns gewünscht, die ein oder andere interessante Diskussion im Anschluss an die Veranstaltung mit anderen Teilnehmern fortzusetzen oder vielmehr die zeitliche und vielleicht auch organisierte Möglichkeit dazu zu haben.

So sind wir häufig von einem Workshop in den nächsten geeilt und hatten gerade mal untereinander Zeit, ein paar Gedanken auszutauschen. Natürlich kann man hier das Gegenargument anführen, dass es an jedem selbst sei, andere anzusprechen und mit ihnen zu diskutieren. Das ist wahr, aber so „open“ die re:publica ist, so sehr teilt sie sich in kleine Grüppchen auf, die man nicht unbedingt „stören“ möchte. Und das „Grüppchen“ der Zuhörer eines jeden Workshops ging rasch nach dem Applaus auseinander. Ich kann mir gut vorstellen, dass man mit wenigen Maßnahmen – Party nicht erst am letzten Tag, grundsätzlich eine kurze Vorstellungsrunde zu Beginn eines Workshops, konkrete Einladung des Referenten zur Diskussion im kleinen Kreis im Anschluss an einen Vortrag und Zeit dafür u.v.m. – echtes Networking, einen tieferen Wissensaustausch und gute Ideen fördern könnte.

Es waren so viele Teilnehmer mit unterschiedlichstem fundierten Know How auf der re:publica, diesen Wert hätte man neben dem der Vorträge mehr unterstreichen können.

Hier geht es zum Sammelsurium-Fazit von Andrea.

re:publica – Bloggen und Recht

Freitag, den 4. April 2008

Henning Krieg

Vertiefend zur gestrigen Veranstaltung gönnen wir uns den Workshop „Bloggen & Recht. Do’s und Don’ts beim Bloggen“, geleitet vom Anwalt Henning Krieg, Bird & Bird.

Das Impressum

Telemedien, zu denen Blogs gehören, brauchen ein Impressum. Kein Impressum brauchen Anbieter von Telemedien, die ausschließlich familiären oder persönlichen Zwecken dienen. Das seien Seiten „als Daumenregel“, die passwortgeschützt sind, die sich an einen überschaubaren Leserkreis wenden und nicht an jemanden, den man nicht kennt.

In ein Impressum gehören immer mindestens der Name und die Adresse (die, worüber der Blogger erreichbar ist). Bei geschäftsmäßig betriebenen Blogs - über die etwas verkauft wird, wenn sie sich an Afiliate beteiligen, wenn man über sein Berufsfeld bloggt - enthalten auch eine E-Mail-Adresse und Telefonnummer. „Journalistisch redaktionell gestaltete Angebote“ erfordern zudem den Namen des Verantwortlichen. Krieg rät trotz der Debatte, ob Blogs journalistische Angebote seien, dazu, immer einen inhaltlich Verantwortlichen zu benennen. Dies alles gelte selbst dann, wenn der Server, auf dem die Webseite abgelegt ist, im Ausland steht, man keine deutsche Staatsbürgerschaft hat. Wer aus dem Ausland bloggt, sollte sich ebenfalls an diese Regeln halten, kein anderes Land habe so strenge Gesetze zum Impressum wie Deutschland.

Das Impressum muss leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein: Der Link sollte demnach auf der Startseite leicht erreichbar und auffindbar eingebunden sein. Krieg meint, dass eine Einbindung auf der Startseite genüge, sofern man einfach von den Unterseiten auf diese zurück komme.

Verstöße gegen die Impressumspflicht können abgemahnt werden, jedoch nur vom direkten Wettbewerber (ein anderer privater Blogger ist kein Wettbewerber…). Krieg kennt ferner keinen Fall, in dem ein Blogger wegen eines fehlenden Impressums abgemahnt wurde.

Die Datenschutzerklärung

Der „Diensteanbieter“, auch der Blogger, hat laut Gesetz den Nutzer zu Beginn des Nutzungsvorgangs über Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten zu informieren. Und das ist niemals möglich, selbst wenn ein Info-Pop-up vorgeschaltet würde… Wenn tatsächlich Daten erhoben, gespeichert (z.B. die E-Mail-Adresse bei den Kommentaren…) und verarbeitet werden, muss der Besucher informiert werden und ggf. einwilligen.

Falls die Datenschutzerklärung fehlt, können die Datenschutzbehören abmahnen. Es gäbe jedoch nur einen Fall, in dem diesbezüglich ein Bußgeld erhoben wurde….

Krieg empfiehlt die Muster-Datenschutzerklärung vom Law-Blog, die hier zur Verfügung gestellt wird.

Das Urheberrecht

Persönliche geistige Schöpfungen sind urheberrechtlich geschützt. In dem Moment, in dem man ein Werk geschaffen hat, „besitzt“ man den Schutz. Eine Kennzeichnung, ein Copyright-Zeichen etwa, ist an sich nicht notwendig – aber eventuell von Vorteil. Hat man einmal ein Werk zur Nutzung frei angeboten (Creative Commons), wird es schwer, die Rechte zurück zu holen. Und klar ist: eine Veröffentlichung im Netz ist keine Lizenz für das Kopieren! Selbst wenn irgendwo im Web Inhalte zur freien Nutzung angeboten würden, solle man prüfen, ob der Anbieter überhaupt die Rechte habe. Das betrifft auch die Einbindung von Youtube-Videos oder Widgets, wenn beispielsweise etwas zugänglich gemacht wird und die Inhalte nicht auf dem eigenen Server liegen. Die Entscheidung treffe letztlich der Richter…

Da es auch eine Verantwortlichkeit für Links gibt, könne es selbst dann kritisch sein, wenn man auf ein Youtube-Video verlinke. Krieg rät: „Erlaubnis individuell einholen. Werke einbinden, für die pauschal eine Erlaubnis erteilt wurde.“ Meist ginge es jedoch nur um Risikominimierung…

Das Zitatrecht diene dazu, sich mit etwas Geschütztem, auseinandersetzen zu können: „Ich muss aus einem Werk zitieren können, um mich damit auseinandersetzen zu können.“ Es geht nicht darum, wie viel zitiert wird, sondern entscheidend ist, wie viel ist nötig, damit man sich mit dem Thema auseinandersetzen kann. So können zum Teil Ausschnitte eines Fotos veröffentlicht werden. Screenshots sollten nur als Zitat verwendet werden, am besten nur ausschnittweise und durch Bearbeitungen – beispielsweise der Elemente, die man explizit bespricht.

Fotos und Bildrechte

Bei Fotos gilt grundsätzlich: Jedes Bild ist geschützt, jeder Schnappschuss aus dem Urlaub. Das Persönlichkeitsrecht regelt, dass nur ein Bild gemacht werden darf, wenn die fotografierte Person einverstanden ist. Die Ausnahme: Es handel sich um die Dokumentation von Zeitgeschichte, die abgebildeten Personen stellen quasi „Beiwerk“ einer eigentlich fotografierten Szene dar, es handelt sich um eine Versammlung – als Daumenwert könne man sagen, dass es sich ab etwa fünf Personen um eine Versammlung handele. Krieg wies darauf hin, dass gerade bei Fotos, die bei Flickr veröffentlicht werden, genau hinzuschauen sei. Selbst wenn man für ein eingestelltes Bild die Rechet habe, müsse man zur Weitergabe die abgebildete Person um Einverständnis bitten, um nicht dessen Persönlichkeitsrechte zu verletzen.

Briefe und E-Mails

Bei der Veröffentlichung von Briefen und E-Mails in Blogs kann es zu Verstößen gegen den Datenschutz und die Urheberrechte kommen. Somit sollte man vorab prüfen, von wem ein Text stammt und den Urheber um Einverständnis bitten. Man darf auf keinen Fall ohne Einwilligung den Namen eines Sachbearbeiters oder anderen Schreibers nennen. Die unverfänglichste Form, Briefe und E-Mails zu veröffentlichen, sei, diese als Zitat zu nutzen. „Die meisten Textbausteine erreichen nicht die Schöpfungshöhe für das Urheberrecht“, sagte Krieg. Doch er rät dringend davon ab, das Schreieben eines Anwalts in Zusammenhang mit einer Abmahnung zu publizieren. Dies könne leicht Verletzungen des Urheberrechts, Persönlichkeitsrechts und Datenschutzes mit sich bringen.

Telefonate dürfen nur nach vorheriger Einwilligung online gestellt werden, zudem muss auch vor der Aufnahme die Einverständnis eingeholt werden.

Für Verlinkungen haftet der Blogger, sofern sie auch rechtswidrige oder rechtsverletzende Inhalte verweisen. Dies gilt nicht nur für den Moment der Veröffentlichung, sondern auch nachträglich. Sobald der Blogger erfährt, dass ein Link nun zu rechtswidrigen Inhalten führt, muss er den Link entfernen.

Leider war an dieser Stelle die Zeit rum, Henning Krieg hätte sonst noch über diverse weitere rechtliche Fragen gesprochen. Er hat jedoch angekündigt, möglichst bald in seinem Blog eine eigene Reihe zum Thema Blogs & Recht zu beginnen. Dies war mit einer der besten Vorträge, die wir auf der re:publica gehört haben: spannend, strukturiert, informativ, unterhaltsam - und das bei einem juristischen Thema…

re:publica – Corporate Learning

Freitag, den 4. April 2008

Lutz Berger (links) und Ulrike Reinhard

Gibt es ein Leben jenseits von McKinsey, Ernst & Young? – Dies ist die zentrale Frage des nächsten Workshops rund um die „hard bloggin scientist“. Auf dem Podium: Ulrike Reinhard, Autorin und Online-Expertin, und Lutz Berger, E-Learning-Fachmann. Nach 25 Minuten Wartezeit aufgrund technischer Probleme ging es los. Wie Unternehmen lernen, soll in den verbleibenden 30 Minuten erörtert werden. Die Referenten meinen, dass sich die Personalverantwortlichen in den Unternehmen auf weitere technologische Veränderungen vorbereiten müssen. Der permanente Wandel würde auch die Unternehmen selbst begleiten und Wissen bekomme eine neue Bedeutung. „Wo bekomme ich die Informationen finden und wie kann ich sie zur Verfügung stellen“, fragte Ulrike Reinhard.

Gap zwischen Neuankömmlingen und bestehenden Mitarbeitern

Eine besondere Herausforderung sieht Reinhard darin, die Fähigkeiten neuer, jüngerer und womöglich technisch affinerer Mitarbeiter zu nutzen und Angebote zu schaffen, die auch die älteren Mitarbeiter involvieren. Zudem ginge es darum, Wissen mit anderen zu teilen und innerhalb des Unternehmens den Kollegen zur Verfügung zu stellen. Und ein Großteils des Arbeiten und Lernens würde immer mehr zusammenwachsen. Ein Zuhörer, der in einem großen Medienunternehmen arbeitet, sagte dazu: „Arbeiten und Lernen ist schon dasselbe.“

Durch die Nutzung von Web 2.0-Anwendung würden Frei-Zeiten geschaffen. Die Referenten raten somit dazu, beispielsweise Weblogs einzurichten, in denen sich Mitarbeiter frei äußern können. Der Weg dahin erfordere jedoch Transparenz und intensive Information. Und das Management müsse einig hinter der Entscheidung stehen. „An sich sollte kein Unternehmen damit ein Problem haben, dass die Öffentlichkeit sieht, wie es mit den Kunden umgeht“, sagte ein Zuhörer.

Das Unternehmen als soziales Gehirn

Vernetzung, Erregung und Bewertung seien wesentliche Grundkomponenten des Gehirns, wie auch in einem Videobeitrag dargestellt wird. Diese drei Faktoren benötige ein intelligentes System. Vernetzung und Erregung funktioniere im Web 2.0, nur die Bewertung nicht: Was ist im Internet bedeutungsvoll, relevant.? Es müsse eine qualitative Bewertung der Beiträge geben.

re:publica – Hurra, hurra, die Schule bloggt

Freitag, den 4. April 2008

Martin Riemer (links) und Reinhard Dietrich

Der letzte re:publica-Tag beginnt – für uns mit einem Workshop zu: „Die bloggende Schule. Unterwegs zu einer neuen Lernkultur?“. Reinhard Dietrich von IMI, dem Institut für Medienintegration, und Martin Riemer, er initiierte an einer Grundschule in Berlin ein Schüler-Blog, bildeten das Podium. Ziel des Workshops ist, die schulische Blogosphäre vorzustellen, da diese als Teil der Blogosphäre bisher kaum wahrgenommen wurde.

Lehrer schließen sich zusammen und verändern

Auf dem ersten Blick habe sich in den vergangenen Jahren an den Schulen nichts verändert, doch man müsse genau hinschauen. Und in den kommenden Jahren würde sich noch mehr verändern. Die sogenannte Millennium-Generation erhalte Einzug in die Schulen – und damit die „S-Blogs“, Blogs im schulischen Umfeld. Doch wer soll bloggen? Lehrer, Journalisten an Schulen, Schüler, Eltern… sie alle könnten bloggen. Ob als Werkzeug der Reflektion, sich mit anderen Lehrern zu vernetzen, Schüler oder Eltern zu erreichen oder ganz allgemein die interessierte Öffentlichkeit. Dabei seien S-Blogs vor allem textlastig.

Rund 250 S-Blogs gäbe es inzwischen in Deutschland, allesamt noch recht jung (die meisten entstanden nach 2004). In Bayern gibt es laut Reinhard Dietrich am meisten S-Blogs, in Berlin sind es nur zwei „sichtbare“ S-Blogs.

Lehrer sind Sammler

Als ein Beispiel für S-Blogs nannte Dietrich die Lehrerblogs. Hier würden Kommentare nur selten vorkommen, das Blog würde also wenig als Dialoginstrument genutzt. Adressaten seien andere Lehrer, denen Informationen weitergereicht werden. Die Portfolio-Lehrerblogs hingegen dienen primär der eigenen Karriere und dokumentieren das eigene Know How.

Können Blogs die Lernkultur verändern? – „Sie können, ob sie es machen, weiß ich nicht“, sagte Dietrich. Der Austausch über Blogs sei noch zu gering, doch das vernetzte Lernen würde ermöglich, sie stärken aktives Lernen, erleichtern die Individualisierung von Lernangeboten und machen Schule fit für die Wissensgesellschaft.

Blogs in Grundschulen

Im zweiten Teil des Workshops sprach Martin Riemer über Blogs an Grundschulen. Er ruft Blogger dazu auf, an die (Grund-)Schulen zu gehen und Lehrer zu unterstützen. Denn diese seien mit dem Thema überfordert. Und Kinder seien für das Bloggen besonders gut geeignet; sie hätten eine riesige Produktionslust; sie ahmen viel nach und imitieren. Kinder hätten Fähigkeiten, die Erwachsene erst erlernen müssten, würden ganz natürlich “taggen”. Und so habe Riemer Schritt für Schritt ein Grundschul-Blog aufgebaut - die Kinder mussten ein Headerbild entwickeln, sich Spitznamen überlegen, einen Namen für das Blog finden (Hausburg-Flitzpiepen) und haben gelernt, Texte und Bilder zu veröffentlichen.

Fazit und Randbemerkung: Selten habe ich Referenten so begeistert von ihren Projekten und Aufgaben sprechen gehört. Ein wirklich gelungener Workshop mit fesselnden und motivierenden Vorträgen.